US-Börsen zur Eröffnung mit klaren Zuwächsen

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Microsoft-Aktien deutlich im Plus, Meta verlieren
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Die US-Börsen sind am Donnerstag mit Zuwächsen in den Handel gestartet. Nach kräftigen Verlusten am Vortag dürften starke Geschäftsjahreszahlen von Microsoft angetrieben haben. Unterstützen dürfte zudem, dass Experten nach der fünften Zinspause der Notenbank Fed längst nicht mehr so stark überzeugt sind, wie zuvor, dass der Leitzins in der nächsten Sitzung im September wirklich erhöht wird.

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Im Blick blieben zugleich die Entwicklungen in Nahost, auch wenn sie aktuell kaum bewegen, da die neuerlichen Angriffe der USA gegen den Iran von US-Präsident Donald Trump bereits angekündigt waren.

Für den Dow Jones ging es in den ersten Handelsminuten um 0,54 Prozent auf 51.874,61 Einheiten hinauf. Der S&P-500 steigerte sich um ein Prozent auf 7.389,25 Zähler. Der Nasdaq Composite konnte gar um knapp zwei Prozent auf 24.924,61 Punkte zulegen.

Unter den Einzelwerten standen vor allem Microsoft und Meta im Blick, denn nach Alphabet und Tesla in der vergangenen Woche hatten am Vorabend diese beiden Mitglieder der "Magnificent Seven" ihre Geschäftszahlen auf den Tisch gelegt.

Während Microsoft positiv überraschte, kam Meta mit Zahlen und Ausblick bei den Börsianern schlecht an. Entsprechend gegenläufig zeigten sich die Kurse. So sprangen Microsoft-Aktien nach starken Geschäftsjahreszahlen um über 12 Prozent hoch. Zudem signalisierte Finanzchefin Amy Hood, dass Investitionen in die KI-Infrastruktur im Zaum gehalten würden, anstatt sie wie viele andere Tech-Konzerne weiter zu erhöhen.

Die Instagram- und Facebook-Mutter Meta dagegen hob die Investitionsspanne an, auch wenn dieses Mal nur am unteren Ende. Zudem enttäuschte die Umsatzprognose für das laufende Quartal. Angesichts fehlender Aussagen zu den Investitionsausgaben 2027 geht die US-Bank JPMorgan davon aus, dass Meta kurzfristig weiterhin massiv investieren wird, was den Druck, auf den für Aktionäre viel beachteten freien Barmittelzufluss ihr zufolge erhöhen dürfte. Die Aktie büßte knapp 10 Prozent ein.

Für die Aktien von Qualcomm ging es nach einer verhaltenen Gewinnprognose um 3,3 Prozent hinab. Die Titel von Arm Holdings konnten indes trotz eines vorbörslichen Minus aufgrund einer Flaute im Smartphone-Sektor um neun Prozent zulegen.

An diesem Abend rücken mit Quartalsberichten nachbörslich Apple (minus 1,7 Prozent) und Amazon (plus drei Prozent) in den Fokus. Nach diesen nächsten zwei "Mag 7"-Stars fehlt dann nur noch Nvidia als krönender Abschluss. Der KI-Gigant wird am 26. August mit seinen Zahlen zum zweiten Quartal 2026/27 erwartet.

Mit Blick auf Apple dürfte der Fokus darauf liegen, ob der "Anti-Capex-KI-Trade", also die Wette auf KI-Erfolge bei gleichzeitig begrenzten Investitionsausgaben, noch weiteres Potenzial hat. Bei Amazon stehen die Investitionsausgaben sowie die Cloud-Sparte AWS im Blick, für die ein kräftiges Umsatzwachstum von 31 Prozent erwartet wird.

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