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Gestützt wurden die Technologiewerte von der Aussicht auf den konkreter werdenden Börsengang des KI-Unternehmens Anthropic. Positiv wirkte auch der jüngste Rückgang der Rohölpreise angesichts neuer Hoffnungen auf diplomatische Fortschritte im Nahostkonflikt. Vor den im Wochenverlauf anstehenden Quartalsberichten einiger bedeutender Technologiekonzerne und der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed herrschte aber insgesamt Zurückhaltung.
Für größere Kursausschläge bei einzelnen Aktien sorgte weiter die laufende Ergebnisberichtssaison. So büßten die Aktien von Boeing und Sherwin-Williams nach Meldung von Zahlen 1,9 bzw. 3,5 Prozent ein. Der Flugzeughersteller Boeing hat in seiner Dauerkrise wegen des Kerngeschäfts ein weiteres Verlustquartal verbucht. Die Sherwin-Aktien litten darunter, dass der Farbenproduzent im dritten Quartal beim Gewinn die Erwartungen der Analysten verfehlte.
Im Tech-Sektor ging die Erholung bei KI-Aktien wie etwa aus dem Chipsektor weiter, die am Vortag eingeleitet wurde, nachdem der KI-Plattformanbieter die Unterlagen für einen Börsengang eingereicht hatte. Broadcom gehörte mit mehr als drei Prozent Plus zu den größeren Gewinnern nach einer Kaufempfehlung des Analysehauses D.A. Davidson.
Unter den Größten der Tech-Branche war das Bild allerdings durchwachsen, die Palette reichte hier von einem Minus von 1,2 Prozent bei Meta bis zu 2,6 Prozent Plus bei Tesla. Die Titel des Elektroautobauers setzten damit ihre schwungvolle Erholung fort. Gespannt wird in der Branche darauf gewartet, was am Mittwoch nach Börsenschluss Alphabet und Microsoft berichten, gefolgt von Amazon am Donnerstag.
Aus dem Nebenwerte-Bereich konnte der Paketdienst UPS seine Anleger mit dem Quartalsbericht überzeugen. Für die Aktien ging es um 2,6 Prozent nach oben und im Schlepptau schaffte es Fedex mit einem halben Prozent ins Plus. Kurz vor Beginn des lukrativen Feiertagsgeschäfts hat UPS seine Jahresprognosen weiter nach oben geschraubt auf ein Niveau, das die Markterwartungen übertrifft.
NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU