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Die Ölpreise spiegeln die Zurückhaltung vor den Friedensgesprächen zum Iran-Krieg in Pakistan wider, die am Freitag mit Unterhändlern beginnen und am Samstag mit den Verhandlungsführern wohl ihren Höhepunkt erreichen.
Der Dow Jones Industrial gab kurz nach Sitzungsauftakt 0,44 Prozent auf 47.974 Punkte nach. Der technologielastige Nasdaq steigerte sich hingegen um 0,53 Prozent auf 22.943 Einheiten. Der marktbreite S&P 500 zeigte sich mit plus 0,08 Prozent bei 6.830 Punkten nur wenig verändert. Damit zeichnet sich für die Wall Street eine starke Handelswoche ab. Der Dow steht aktuell vor einem Wochenplus von mehr als drei Prozent und die Nasdaq vor einer starken Performance von aktuell fast fünf Prozent.
Vage Hoffnungen im Ukraine-Krieg stützen vor dem Wochenende etwas, während die Waffenruhe im Iran zunächst fragil bleibt. Dazu passt, dass die Anleger laut den Experten der Deutschen Bank inzwischen wieder zuversichtlicher sind, dass die US-Notenbank Fed trotz der Kriegsbelastungen ihre Leitzinsen im laufenden Jahr senken wird. Mit 33 Prozent habe die am Markt eingepreiste Wahrscheinlichkeit dafür das höchste Niveau seit drei Wochen erreicht, hieß es.
Besonders wichtig sind vor diesem Hintergrund die US-Inflationszahlen für den März. Die Teuerungsrate legte im März mit 0,9 Prozent so wie von Ökonomen erwartet zu, im Jahresvergleich mit 3,3 Prozent etwas geringer als prognostiziert. Zinssenkungshoffnungen bleiben also erhalten.
Im Dow Jones markierten die Papiere von Amazon mit plus zwei Prozent den Spitzenplatz. Dahinter verteuerten sich die Titel von Nvidia um 1,2 Prozent. Salesforce fielen hingegen am Ende des wohl weltbekanntesten Börsenindex um 2,5 Prozent.
Branchenseitig im Fokus standen weiter Softwarewerte, die tags zuvor wieder einen schwarzen Tag hinnehmen mussten. Der Sektor leidet bereits seit einiger Zeit stark unter KI-Verdrängungssorgen und durch den Krieg wurde die Situation für die Anleger nicht besser. Die Citigroup strich nun ihre Empfehlungen für einige Werte, was im Frühhandel unter anderem Docusign und Autodesk mit Abschlägen von bis zu 3,8 Prozent belastete. Im Chipsektor setzten dagegen Marvell Technology ihre Rally mit plus 4,7 Prozent ungehindert fort.
Eine skeptische Analystennote drückte Nike-Aktien um 0,2 Prozent ins Minus. Die Experten von Piper Sandler stuften sie ab, vor allem in Sorge um ein gesättigtes Athleisure-Geschäft mit modischer Sportbekleidung.
NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU