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Der mit Standardwerten bestückte Dow Jones Industrial legten hingegen kurz nach dem Sitzungsauftakt 0,30 Prozent auf 53.444 Punkte zu. Der breit gefasste S&P-500 fiel um 0,29 Prozent auf 7.652 Einheiten. Für den technologielastigen Nasdaq Composite ging 0,83 Prozent ins Minus bei 25.961 Zählern.
Im Fokus stehen neben den Entwicklungen im andauernden Iran-Krieg, die Quartalszahlen von Nvidia am Mittwoch und das Notenbanktreffen in Jackson Hole, das am Donnerstag beginnt. Jedes dieser Ereignisse habe für sich betrachtet das Potenzial, neue Unruhe an den Märkten auszulösen, so Marktexperte Jochen Stanzl von der Consors Bank.
Auf einer für Montag in Washington angekündigten Pressekonferenz will US-Finanzminister Scott Bessent die "härtesten Sanktionen der Geschichte" gegen den Iran vorstellen. Damit soll der Iran gezwungen werden, die für die Weltwirtschaft wichtige Straße von Hormuz wieder freizugeben. Der Iran warnte indessen die USA vor schweren Konsequenzen eines Wirtschaftskriegs.
Mit Blick auf das Notenbanktreffen erhoffen sich die Anleger von der Rede des Fed-Chefs Kevin Warsh Hinweise auf den künftigen Zinspfad der US-Notenbank angesichts hoher Ölpreise und gestiegener Anleiherenditen. Entscheidend werde sein, ob Warsh stärker über Inflation oder über den Anleihemarkt besorgt sei, so Josh Gilbert, Analyst bei eToro.
Unter den Einzelwerten dürfte vor allem Nvidia in den kommenden Tagen im Blick der Börsianer liegen. Der Chipriese legt zur Wochenmitte die am Markt mit Spannung erwarteten Zahlen für das zweite Quartal vor. Entscheidend sei dabei allerdings weniger, ob Nvidia wächst, so eToro-Analyst Maximilian Wienke. Viel wichtiger sei, ob das Unternehmen die hohen Erwartungen übertreffen könne. Die Nvidia-Aktie notierte im frühen US-Handel zuletzt 2,4 Prozent schwächer. Aus dem Sektor lagen Intel starke fünf Prozent im Minus, AMD verloren 4,5 Prozent.
Die Aktie des Klebstoffherstellers H.B. Fuller gab 0,8 Prozent nach. Der Verwaltungsrat des Konzerns hat Insidern zufolge das Angebot des Investor Ancora für die Sparte Building Adhesives abgelehnt.
NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SPENCER PLATT