Leitbörsen in Asien schließen schwächer

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Warten auf Nvidia-Zahlen und Notenbankertreffen in Jackson Hole
 © AFP, HECTOR RETAMAL, Apa
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Die Börsen im asiatisch-pazifischen Raum haben zu Wochenbeginn Verluste verzeichnet. Vor den mit Spannung erwarteten Quartalszahlen des US-Chipriesen Nvidia am Mittwoch standen Technologiewerte im Fokus. Zudem richteten sich die Blicke der Anleger bereits auf das Notenbanktreffen in Jackson Hole, das ab Donnerstag stattfindet.

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Niemand gehe vor den Zahlen des wertvollsten Unternehmens der Welt und vor der Rede des neuen Fed-Vorsitzenden große Risiken ein, so Josh Gilbert, Analyst bei eToro. Die Anleger erhoffen sich von den Aussagen des Fed-Chefs Hinweise auf den weiteren Zinskurs der US-Notenbank angesichts höher Ölpreise und gestiegener Anleiherenditen. Entscheidend werde sein, ob Warsh stärker über Inflation oder über den Anleihemarkt besorgt sei, führte Gilbert aus.

Angesichts der hohen Ölpreise verunsichert auch der Iran-Krieg die Anleger weiterhin, auch wenn die USA in dem angekündigten Wirtschaftskrieg gegen den Iran die "Endphase" des seit rund sechs Monaten andauernden Konflikts sehen.

An der Börse in Japan gab der Nikkei-225 um 0,7 Prozent nach auf 65.528 Punkte. Die Aktien von Softbank büßten 4,9 Prozent ein, nachdem der Technologie-Investor eine rekordhohe Anleihe-Emission von einer Billion Yen (rund 5,4 Mrd Euro) angekündigt hatte.

In Südkorea fiel der Leitindex Kospi um 3,1 Prozent. Belastet wurde der Index von deutlichen Verlusten des Schwergewichts Samsung Electronics. Für die Aktie ging es um 8,7 Prozent nach unten. Die Anleger zeigten sich enttäuscht von den Plänen des Elektronikriesen, bis zu 110 Billionen Won (rund 68 Mrd Euro) an die Aktionäre auszuschütten, hieß es. Es bleibe unklar, warum sich die Konzernführung hier für Dividenden statt für Aktienrückkäufe entschieden habe, so JPMorgan-Analyst Jay Kwon. Viele Anleger bevorzugten Rückkäufe.

Kursverluste gab es auch in China. So verlor der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong 1,9 Prozent, der CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandbörsen büßte 1,4 Prozent ein. Die Papiere von Alibaba fielen an der Börse in Hongkong um 8,9 Prozent, nachdem sich der Technologieriese frische Mittel in Milliardenhöhe durch den Verkauf von Aktien besorgt hatte.

In Australien schloss der S&P-ASX-200 ein halbes Prozent im Plus mit 9.103 Punkte.

SHANGHAI - CHINA: FOTO: APA/APA/AFP/HECTOR RETAMAL

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