US-Börsen schließen fester, Dow legt 1,0 Prozent zu

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Ölpreise und Anleihenrenditen weiter im Fokus
 © GETTY IMAGES NORTH AMERICA, SPENCER PLATT, APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SPENCER PLATT
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Die US-Börsen haben am Freitag mit Gewinnen geschlossen. Der Dow Jones beendete den Tag mit einem Plus von 0,98 Prozent und 53.277,01 Punkten. Der breiter gefasste S&P-599 befestigte sich um 0,43 Prozent auf 7.674,37 Zähler. Der technologielastige Nasdaq Composite legte leicht um 0,43 Prozent auf 26.180,455 Punkte zu.

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Ungeachtet der Gewinne am Aktienmarkt stiegen die Ölpreise zuletzt wieder. Es zeichnet sich nach wie vor kein Ende des Iran-Kriegs ab, und die wichtige Transportroute von Rohöl aus den Fördergebieten am Persischen Golf durch die Straße von Hormuz kann kaum genutzt werden. Am US-Anleihemarkt bleiben die Renditen hoch. Eine hohe Staatsverschuldung, die Inflation und Milliarden-Finanzierungen im KI-Sektor mahnen die Anleger zur Vorsicht.

Der auf den höchsten Stand seit Mai gekletterte Goldpreis trieb zum Wochenschluss Aktien von Goldminenbetreibern an. Newmont und Barrick Mining legten jeweils um die 3 Prozent zu. Der Goldpreis ist im Aufwind, seit zur Wochenmitte das US-Finanzministerium überraschend angekündigt hatte, verstärkt langlaufende Staatsanleihen zurückzukaufen. Mit der Maßnahme will die US-Regierung die Renditen für Staatspapiere nach unten drücken, um so Kosten für den Schuldendienst zu senken.

Kupfer-Aktien verzeichneten noch deutlichere Kursgewinne. Hintergrund ist eine Verknappung des Angebots. Die Titel von Freeport McMoran kletterten auf ein Rekordhoch, jene von Southern Copper standen kurz davor.

Angesichts einer starken Woche für den Bitcoin standen Aktien mit Bezug zu Kryptowährungen auf den Kaufzetteln der Anleger. Strategy und Coinbase verzeichneten Zuwächse von gut 6 beziehungsweise etwas mehr als 8 Prozent. Robinhood Markets sprangen um 13,7 Prozent hoch. Experten führen den plötzlichen Bitcoin-Boom auf eine Kombination aus geldpolitischen Signalen, politischem Rückenwind und einer massiven Liquidierungswelle an den Terminmärkten zurück.

In der Gruppe der Magnificent 7 ragten die Anteile des Elektrofahrzeugbauers Tesla mit einem Plus von über 5 Prozent heraus. Damit fehlte ihnen nicht viel, um die vor einem Monat entstandene Abwärtslücke zu schließen. Nvidia verloren 1 Prozent. Als Nachzügler der Berichtssaison veröffentlicht der KI-Chipgigant in der nächsten Woche am Mittwoch seine Quartalszahlen, die weit über den Techsektor hinaus beeinflussen könnten.

Der Chipkonzern Broadcom befindet sich laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen in Gesprächen mit Kreditgebern zur Beschaffung von mehr als 60 Milliarden US-Dollar an Fremdkapital für eine Finanzierungsvereinbarung im Bereich KI-Chips. Anthropic und andere würden davon profitieren, wie es hieß. Anfangs mit 3 Prozent im Plus, blieb für die Broadcom-Anteile am Ende ein Zuwachs von 1,2 Prozent.

Die Aktien von Ross Stores zogen um 4,4 Prozent an. Der Discount-Textilhändler hatte nach einem starken Quartal die Gewinnprognose für das Gesamtjahr erhöht.

Bei den Papieren von Moderna und Merck & Co griffen die Anleger vor dem Wochenende nochmals zu. Zur Wochenmitte hatten die beiden Pharmakonzerne einen wichtigen Erfolg zu einem Melanom-Impfstoff bekanntgegeben, worauf die Aktienkurse nach oben geschnellt waren. Als zweitbester Dow-Wert gewannen Merck & Co am Freitag 2,4 Prozent und bewegen sich in Rekordhöhen. Goldman Sachs stiegen auf dem ersten Platz im Dow um 3,7 Prozent. Für die Moderna-Aktien ging es um 8,9 Prozent hoch. Seit der Meldung vom Mittwoch haben sie sich mehr als verdoppelt.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SPENCER PLATT

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