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Nach US-Börsenschluss steht der Mittwoch im Zeichen der Quartalszahlen von Microsoft und Alphabet, die zu einer neuen Belastungsprobe werden dürften - vor allem für den zuletzt erholten Nasdaq-100. Starke Zahlen des südkoreanischen Chipkonzerns SK Hynix konnten die New Yorker Tech-Werte deshalb nicht nochmals eindeutig bewegen.
Gespannt blicken die Anleger davor aber noch auf die US-Notenbank Fed, von der sie sich trotz der zuletzt hohen Inflation überwiegend keine Zinsänderung versprechen. "Die heutige Entscheidung wird mit Spannung erwartet, denn die fundamentalen Rahmenbedingungen liefern Argumente sowohl für eine Straffung der Zinszügel als auch für ein Stillhalten und Abwarten", schrieben Experten der Landesbank Helaba in ihrem Marktkommentar.
Für Bewegung bei einzelnen Aktien sorgten am Mittwoch auch einzelne Unternehmensergebnisse und Geschäftsprognosen. So bescherten angehobene Jahresziele dem Medizintechnikkonzern GE Healthcare ein Kursplus von 6,5 Prozent. Der Medizintechnikkonzern wird nach einem besser als erwartet ausgefallenen dritten Quartal optimistischer für das laufende Jahr.
2026 dürfte das vergleichbare Umsatzwachstum bei rund 4 Prozent liegen und damit am oberen Ende der bisher in Aussicht gestellten 3 bis 4 Prozent, teilte der Konzern am Mittwoch mit. GE Healthcare habe im Quartal ein starkes Umsatzwachstum verzeichnet sowie die Marge in allen Segmenten gesteigert, kommentierte Konzernchef Peter Arduini die Entwicklung.
Aktien des Energietechnikkonzerns GE Vernova büßten hingegen trotz guter Quartalszahlen und einer angehobenen Ergebnisprognose 3,8 Prozent ein. Eine angekündigte milliardenschwere Übernahme zum Ausbau des Geschäfts mit Hochspannungsausrüstung für Stromnetze schreckte die Anleger offenbar doch etwas ab, hieß es.
Gut gesucht waren an der Nasdaq nach gut aufgenommenen Zahlen von SK Hynix die Aktien von anderen Speicher-Herstellern. So fanden sich Sandisk und Micron mit Gewinnen von jeweils um die 5 Prozent unter den größten Gewinnern im Nasdaq-100. Der südkoreanische Speicherchipproduzent SK Hynix hat im Zuge des boomenden KI-Geschäfts seinen Betriebsgewinn im dritten Jahresquartal mehr als versiebenfacht. So konnte das Tech-Unternehmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Gewinn von umgerechnet rund 56 Milliarden Euro erzielen.
NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU