US-Börsen schließen fester, Chipaktien erholen sich kräftig

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Philadelphia-Semiconductor-Index gewinnt 5,2 Prozent
 © APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SPENCER PLATT
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Kräftig angetrieben von Aktien aus der Halbleiterbranche haben die US-Börsen am Dienstag zugelegt. Vor allem die Nasdaq-Indizes stiegen. Ausschlag gab ein Medienbericht, dem zufolge der taiwanesische Chip-Riese TSMC die Preise erhöhen will. Zudem gebe es nach den jüngsten Verlusten wieder verstärkt Käufer, die darauf setzten, dass der KI-Boom noch eine Weile laufen werde, hieß es.

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Der technologielastige Nasdaq Composite ging mit einem Aufschlag von 1,29 Prozent auf 25.837,21 Zählern aus dem Tag. Der stärker mit Standardwerten bestückte Wall-Street-Index Dow Jones Industrial kletterte um 0,74 Prozent auf 52.224,64 Punkte nach oben. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,89 Prozent auf 7.509,20 Punkte.

Wie beeindruckend Chipaktien wieder stiegen, zeigte der Philadelphia-Semiconductor-Index (SOX). Er setzte nach den jüngst kräftigen Verlusten wieder zur Erholung an und stieg um 5,2 Prozent.

Chip-Aktien wie Marvell, Arm und Intel stiegen um bis zu 8,6 Prozent. Im prozentual zweistelligen Bereich erholten sich Micron, Sandisk, Western Digital und Nebius, die an der Spitze im Nasdaq 100 um knapp 19 Prozent zulegten.

Der japanischen Finanzzeitung "Nikkei" zufolge hat TSMC mit Kunden darüber verhandelt, die Preise für Halbleiter im kommenden Jahr um bis zu zehn Prozent zu erhöhen. Grund hierfür sollen steigende Kosten für Fertigungsmaterialien sein. Die anstelle von Aktien an der Nasdaq-Börse gelisteten American Depositary Receipts (ADR) des taiwanesischen Chipgiganten legten an der Nyse um 5,6 Prozent zu.

Quartalsbilanzen bewegten ebenfalls kräftig. So brach die Aktie von Danaher um 11 Prozent ein, nachdem die Diagnostiksparte des Biotech-Unternehmens im zweiten Quartal gewinnseitig deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben war.

Für den Anteilschein des Rüstungsriesen Northrop Grumman ging es trotz angehobener Jahresziele um 2,2 Prozent abwärts und Halliburton büßten 5,5 Prozent ein. Analysten verwiesen darauf, dass beide beim operativen Gewinn die Markterwartung verfehlt hätten.

Das Zahlenwerk von General Motors kam bei Anlegern gut an: Die Aktie des Autobauers stieg um 4,9 Prozent, nachdem der Zielkorridor für den erwarteten Jahresgewinn angehoben worden war. Noch überzeugender war die Quartalsbilanz des Mischkonzerns 3M, dessen Papier an der Dow-Spitze um 7,3 Prozent hochsprang.

Unter Abstufungen durch die Investmentbank Morgan Stanley litten die Aktien der Software-Entwickler Intuit, Workday und Salesforce, wobei letztgenannte mit minus 2,2 Prozent zu den schlechtesten Werte im Dow zählte.

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