US-Börsen legen nach Arbeitsmarktbericht im Frühhandel zu

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Schwache Arbeitsmarktdaten zerstreuen Zinserhöhungsängste
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Aktuelle Arbeitsmarktdaten haben die US-Börsen am Freitag gestützt. So ist die Beschäftigung in den USA unerwartet gesunken. Dies dürfte Sorgen mildern, dass die US-Notenbank Fed die Leitzinsen bald anheben könnte. Der Leitindex Dow Jones legte zuletzt um 0,1 Prozent auf 53.959 Punkte zu. Auf Wochensicht deutet sich damit für das nahe dem Rekordhoch notierende Börsenbarometer ein Plus von fast 3 Prozent an.

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Der marktbreite S&P-500 gewann am Freitag 0,3 Prozent auf 7.734 Zähler. Der technologielastige Nasdaq Composite stieg um 1,1 Prozent auf 26.638 Punkte.

"Der US-Arbeitsmarktbericht für Juli war in nahezu allen Belangen enttäuschend", schrieb Volkswirt Dirk Chlench von der Landesbank Baden-Württemberg in einer ersten Reaktion. "Angesichts dessen sehen wir uns in unser Außenseitermeinung, dass die US-Notenbank Fed im weiteren Jahresverlauf keine Leitzinserhöhungen vornehmen wird, bestärkt."

Im Blick stehen zudem weiter die Entwicklungen im Nahen Osten. Der eskalierende Konflikt zwischen Saudi-Arabien und der Huthi-Miliz im Jemen droht eine Friedenslösung im Iran-Krieg zu erschweren. Dagegen geht US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben weiter davon aus, dass der Iran-Krieg "ziemlich bald" enden und eine Einigung zur Öffnung der Straße von Hormuz bevorstehen könnte. Der Ölpreis legte angesichts der bestehenden Unsicherheiten zuletzt etwas zu.

Unter den Einzelwerten stiegen die Aktien von Airbnb im Frühhandel um 15,8 Prozent. Der Betreiber einer Unterkünfte-Plattform hatte seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr erneut angehoben. Die Papiere von Cloudflare machten einen Kurssprung um gut 10 Prozent, nachdem das Cybersicherheitsunternehmen seine Gewinnprognose für das laufende Jahr angehoben und die Markterwartungen übertroffen hat.

Für die Aktie von Resmed ging es zuletzt um rund 5 Prozent nach unten. Das Medizintechnik-Unternehmen hatte Zahlen für das vierte Geschäftsquartal vorgelegt.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU

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