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Mit Blick auf den Nahen Osten sind die Aussichten auf eine dauerhafte Einigung zwischen den USA und dem Iran zur Wiederöffnung der Straße von Hormuz weiterhin ungewiss, wodurch auch die Ölpreise wieder leichten Auftrieb bekamen. Zudem steht am Nachmittag der monatliche Arbeitsmarktbericht der US-Regierung an, der die Zinserwartungen mit Blick auf die US-Notenbank Fed und somit auch das allgemeine Marktgeschehen stark beeinflussen kann.
Vor diesem Hintergrund nahmen die Investoren wohl bei den zuletzt gut gelaufenen Bankaktien Gewinne mit. RBI, Erste Group und BAWAG gaben jeweils rund 0,8 Prozent ab.
Zahlen gab es von der Österreichischen Post sowie vom Feuerwehrausrüster Rosenbauer. Die Post AG verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 bei höheren Umsätzen einen deutlichen Gewinnrückgang. Den Jahresausblick ließ das Unternehmen unverändert. Das zweite Quartal habe weitgehend den Markterwartungen entsprochen, schrieb Barclays-Analyst Marco Limite. Jedoch würden sich einige strukturell negative Trends, darunter zurückgehende Briefvolumen und Margendruck im Paketgeschäft, fortsetzen. Die Post-Aktie büßte am unteren ATX-Ende 3,7 Prozent ein.
Noch deutlicher ging es außerhalb des Leitindex für die zuletzt starken Rosenbauer-Papiere gut fünf Prozent hinab. Eine höhere Anzahl an Fahrzeugauslieferungen und mehr Geschäft im vorbeugenden Brandschutz brachten den Feuerwehrausstatter ein Umsatz- und Gewinnplus. Die Baader Bank sprach in einer ersten Reaktion von einem starken Zahlenwerk.
Bei voestalpine hob die Erste Group ihre Empfehlung von "Hold" auf "Accumulate" an, bei einem auf 55,30 Euro erhöhten Kursziel. Die Heraufstufung spiegle höhere mittelfristige Schätzungen, eine optimistischere Einschätzung der Stahlsparte sowie eine im Branchenvergleich attraktive Bewertung wider, hieß es. Die Titel stiegen um 0,8 Prozent auf 47,50 Euro. Porr notierten nach einer Kurszielanhebung durch Berenberg unverändert.