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Bremsen könnte vor dem Wochenende der Ölpreis, der erneut etwas stieg, da die Aussichten auf eine dauerhafte Einigung zwischen den USA und dem Iran zur Wiederöffnung der Straße von Hormuz weiterhin ungewiss sind. US-Präsident Donald Trump geht jedoch nach eigenen Angaben weiter davon aus, dass der Iran-Krieg "ziemlich bald" enden und eine Einigung zur Öffnung der Meerenge bevorstehen könnte.
In der Berichtssaison geht es am Freitag merklich ruhiger zu als an den Tagen davor. Am Nachmittag dürften sich die Anleger für die monatlichen Arbeitsmarktdaten aus den USA interessieren.
Ganz oben am Branchentableau standen die Gesundheitswerte. Genmab zogen nach Zahlen um 8,6 Prozent an, während sich Novo Nordisk um 4,8 Prozent erholten.
Schwächer tendierten Versicherungswerte. Aktien der deutschen Branchenvertreter Allianz und der Munich Re büßten 0,7 respektive 2,9 Prozent ein. Bei der Allianz stieg der operative Gewinn im zweiten Quartal um fast elf Prozent auf ein Rekordhoch. Unter dem Strich hatten sich Analysten aber mehr versprochen. Der Rückversicherer Munich Re bekam inzwischen den Preisabschwung im Geschäft mit Erstversicherern wie der Allianz deutlich zu spüren.