US-Börsen legen klar zu - Dow Jones nähert sich Rekordhoch

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Weltbekannteste Börsenindex gewinnt 1,20 Prozent
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An der Wall Street nahm der Dow Jones Industrial zum Wochenauftakt einen neuen Anlauf zu einer weiteren Höchstmarke. Die Absage neuer Angriffe gegen den Iran durch die Vereinigten Staaten verleihen den US-Börsen am Montag Rückenwind.

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Rund eine Stunde nach der Startglocke gewann der Dow Jones 1,20 Prozent auf 53.114 Punkte. Damit fehlte dem Index nicht mehr viel zum Rekordwert vom 7. Juli bei 53.289 Zählern. Der breit gefasste S&P-500 legte 1,06 Prozent auf 7.570 Einheiten zu. Der Nasdaq Composite steigerte sich um 1,45 Prozent auf 25.747 Punkte. Hier ist es noch ein weiterer Weg aufwärts zu einem Rekordwert.

US-Präsident Donald Trump kündigte nach der vorläufigen Absage weiterer Angriffe auf den Iran eine neue Gesprächsrunde mit Vertretern der Islamischen Republik an. Die Verhandlungen sollten am Montag stattfinden. Wo die Gespräche geführt werden sollen, ob sie auf mehrere Tage angelegt sind und wer genau daran beteiligt ist, ließ er offen.

Auf Unternehmensebene standen die Aktien von Bristol-Myers Squibb im Fokus und fielen 1,4 Prozent. Der britische Pharmariese AstraZeneca erwägt eine Übernahme seines US-Wettbewerbers, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen berichtete. Die auch an der New York Stock Exchange gelisteten AstraZeneca-Aktien büßten 8,7 Prozent ein.

Die Aktien von Amazon haben zu Wochenbeginn mit einem Rekordhoch an ihren Kurssprung vom Freitag angeknüpft. Sie sind so in den exklusiven Club der Konzerne mit einer Marktkapitalisierung von mehr als drei Billionen US-Dollar aufgestiegen. Die Papiere des Handels- und Technologiekonzerns zogen zuletzt um 4,5 Prozent auf fast 284 Dollar an und gehörten damit zu den besten Werten im Dow Jones Industrial.

Amazon profitiert derzeit vom aktuellen Boom rund um Künstliche Intelligenz (KI) vor allem über die Cloud-Sparte AWS, die der weltgrößte Anbieter von Rechenleistung aus dem Netz ist. Im vergangenen Quartal stieg der AWS-Umsatz deutlicher als vom Analysten im Schnitt erwartet.

Eine höhere Gewinnprognose von Marriott International für das laufende Jahr war den Anlegern nicht genug. Die Papiere der Hotelkette sackten fast sechs Prozent ab.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SPENCER PLATT

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