Leitbörsen in Asien schließen überwiegen mit Verlusten

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Japan intervenierte gemeinsam mit den USA am Devisenmarkt
 © APA/APA/AFP/ANDREW CABALLERO-REYNOLDS
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An den großen asiatisch-pazifischen Börsen haben zum Wochenauftakt die Kursverluste überwogen. Stark unter Druck stand am Montag erneut der Aktienmarkt in Seoul, dort büßte der Leitindex Kospi über fünf Prozent ein. Dem war allerdings eine starke Aufwärtsbewegung von fast 18 Prozent am Freitag vorausgegangen.

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Das südkoreanische Börsenbarometer ist wegen der Unsicherheiten rund um Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) von starken Schwankungen gekennzeichnet und befindet sich seit Mitte Juni in einem Abwärtstrend. Die beiden Technologiekonzerne Samsung und SK Hynix sind im Kospi schwer gewichtet und bewegen diesen erheblich. Beide Aktien standen am Montag erneut unter Druck.

Andernorts waren die Verluste weniger ausgeprägt. So gab der chinesische CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten der Festlandbörsen um 0,98 Prozent auf 4.543,18 Punkte nach. Eine Umfrage unter Einkaufsmanagern gab im Juli überraschend leicht nach, blieb aber über der Expansionsschwelle. Derweil legte der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong um 0,48 Prozent leicht zu.

Der japanische Nikkei-225 verlor 0,94 Prozent auf 63.754,90 Zähler. Japan hat erstmals seit Jahrzehnten gemeinsam mit den USA am Devisenmarkt interveniert, um den schwächelnden Yen zu stützen. Finanzministerin Satsuki Katayama bestätigte, dass man in Abstimmung mit den Vereinigten Staaten Yen gekauft habe, um "übermäßige Volatilität und ungeordnete Bewegungen" der japanischen Landeswährung einzudämmen. Die Regierung in Tokio stehe weiterhin in engem Austausch mit den USA und werde bei Bedarf weitere Maßnahmen ergreifen.

In Australien legte der Leitindex S&P ASX 200 gegen den allgemeinen Abwärtstrend um rund ein halbes Prozent zu auf 9.019,30 Punkte.

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