US-Börsen dank Ölpreisrückgang mit Kursgewinnen

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Dow Jones legt 0,2 % zu - Technologielastiger Nasdaq Composite 1,2 %
 © GETTY IMAGES NORTH AMERICA, SPENCER PLATT, Apa
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Die US-Börsen haben sich am Montag im Frühhandel mit einer positiven Tendenz gezeigt. Der Dow Jones Industrial gewann 0,22 Prozent auf 51.795 Einheiten und im Technologiebereich legte der Nasdaq Composite 1,21 Prozent auf 26.843 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P-500 steigerte sich um 0,72 Prozent auf 7.705 Punkte. In der Hoffnung auf diplomatische Fortschritte sorgte der nachgebende Ölpreis zuvor schon in Asien und Europa für Rückenwind.

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Zu Beginn der Woche sind die Ölpreise weiter gesunken, was die Inflationssorgen dämpfte. Anleger legen etwas Hoffnung in die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN), die am Dienstag beginnt. US-Präsident Donald Trump erklärte gegenüber Fox News, er wäre am Rande "wahrscheinlich" bereit zu einem Treffen mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian.

Mit Optimismus blicken Investoren außerdem auf das am Mittwoch erwartete Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping. Dabei soll es auch um das Thema Künstliche Intelligenz (KI) gehen, was in den USA die Profiteure dieses Megatrends wieder antreibt.

Im Frühhandel sind Tech-Aktien dementsprechend auch begehrt, weil Trump trotz der zuletzt gewachsenen Warnungen vor existenziellen KI-Risiken daran festhalten will, die Entwicklung der Technologie in den USA weiter zu beschleunigen. In der Folge reichten die Kursgewinne bei den Chipwerten von 0,5 Prozent bei Nvidia bis 9,2 Prozent im Falle von Intel.

Papiere von Accenture folgten der KI-Rally mit einem Anstieg um 3,9 Prozent. Der KI-Plattformanbieter Anthropic hat eine Partnerschaft mit dem Technologie-Beratungsunternehmen geschlossen, um die Sicherheit seiner hochentwickelten Modelle zu testen.

Auch Aktien aus dem Sektor der Kryptowährungen sind stark gefragt: Anteile des Kryptoinvestors Strategy und der Handelsplattform Coinbase zogen um bis zu acht Prozent an. Sie profitierten in dem Umfeld steigender Risikobereitschaft davon, dass der Bitcoin als wichtigste Kryptowährung seinen höchsten Stand seit Jänner erreichte.

Gewinne von 9,5 respektive 8,6 Prozent gab es im Mediensektor bei Warner Bros Discovery und Paramount Skydance. Um die Warner-Übernahme vollziehen zu können, spricht Paramount laut einem Medienbericht mit der kalifornischen Generalstaatsanwaltschaft. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, werden im Rahmen fortgeschrittener Vergleichsverhandlungen eine Reihe möglicher Zugeständnisse erörtert.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SPENCER PLATT

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