Unilever in Gesprächen zum Verkauf des Lebensmittelgeschäfts

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Körperpflegeprodukte bleiben dann noch bei Unilever
 © AFP, TOLGA AKMEN, APA
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Der Konsumgüterkonzern Unilever kommt bei seinen Bemühungen um die Trennung vom Lebensmittelgeschäft voran. Der Konzern sei derzeit in Gesprächen mit dem US-Gewürzhersteller McCormick & Co zum Verkauf der Sparte und habe ein Angebot erhalten, bestätigte Unilever am Freitag einen entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Ein Abschluss sei ungewiss.

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Unilever hat unter anderem Lebensmittelmarken wie Knorr, Pfanni und Mondamin im Programm. Laut mehreren Insidern dürfte ein möglicher Verkauf mit zweistelligen Milliardenbeträgen in US-Dollar (mindestens 8,7 Mrd. Euro) bewertet werden, hatte Bloomberg zuvor berichtet. Das "Wall Street Journal" berichtete zuerst über das Interesse von McCormick.

Vom Speiseeisgeschäft mit dem Markennamen Magnum hatte sich Unilever bereits durch eine Abspaltung getrennt. Übrigbleiben würden Körperpflegemarken wie Axe und Dove, Signal-Zahncreme sowie Reiniger wie Viss und Domestos. Lebensmittelhersteller wie Unilever und Nestlé tun sich im Umfeld zurückhaltender Verbraucher schwer damit, Wachstum zu erzielen.

McCormick & Co ist einer der weltgrößten Gewürzhersteller und bietet in Amerika unter anderem die Würzsauce Cholula an. In Europa ist der Hersteller mit Gewürzen etwa in Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden vertreten.

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