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Analysten hatten mit 6,4 Milliarden Yuan gerechnet. Auch der Gesamtumsatz blieb mit 99,1 Milliarden Yuan leicht unter den Erwartungen.
Besonders das Kerngeschäft mit Smartphones schwächelte. Die Auslieferungen fielen um 19 Prozent auf 33,8 Millionen Geräte. Dies ist dem Analysehaus Omdia zufolge der stärkste Rückgang unter den fünf größten Herstellern weltweit. Der Umsatz in der Sparte sank um 12,5 Prozent auf 44,3 Milliarden Yuan. Gleichzeitig investiert Xiaomi massiv in neue Geschäftsfelder wie Elektroautos und Künstliche Intelligenz. Dieses Engagement ist jedoch kostspielig und belastet die Bilanz. Der operative Verlust aus dem E-Auto-Geschäft und anderen neuen Initiativen summierte sich im ersten Quartal auf 3,1 Milliarden Yuan.
Um im umkämpften chinesischen Automarkt zu punkten, setzt Xiaomi auf Preissenkungen. Vergangene Woche stellte das Unternehmen eine günstigere Version seines Flaggschiff-SUVs YU7 vor und erhöhte damit den Druck auf den Konkurrenten Tesla. Zudem plant der Konzern ab kommendem Jahr die Expansion nach Europa.
Die Aussichten für den Smartphone-Markt bleiben jedoch schwach. Analysten von Counterpoint Research zufolge könnte die Knappheit bei Speicherchips bis Ende 2027 andauern. Die Aktie des in Hongkong gelisteten Unternehmens schloss am Dienstag mit einem Minus von 0,8 Prozent.