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CSG hatte in der vorigen Woche mitgeteilt, das Angebot werde aus neuen Aktien im Wert von 750 Millionen Euro sowie einer noch unbestimmten Zahl von bestehenden Papieren bestehen. Insider hatten der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, das Emissionsvolumen könnte insgesamt drei Milliarden Euro übersteigen. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge könnte das Unternehmen bei dem IPO mit rund 25 Milliarden Euro bewertet werden. Der Konzern hat sich nach eigenen Angaben bereits Zusagen von Ankerinvestoren wie BlackRock und dem Staatsfonds von Katar über insgesamt 900 Millionen Euro gesichert.
Ein Börsengang zum Ende der Woche wäre ungewöhnlich schnell, da die meisten Börsengänge drei bis vier Wochen Vorlauf benötigen. CSG profitiert wie die gesamte Branche von der weltweiten Aufrüstung infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine. Die Aktien europäischer Rüstungskonzerne notieren auf Rekordniveaus. CSG stellt unter anderem Munition, gepanzerte Fahrzeuge und Artillerie her. Es könnte der größte Börsengang in Amsterdam seit dem Debüt des Paketdienstleisters InPost im Jahr 2021 werden.
FRANKFURT/MAIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/dpa/Arne Dedert