Telekom Austria mit geringem Ergebnisrückgang

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Nettoergebnis ging um 2,2 Prozent zurück
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Die A1 Telekom hat im Vorjahr den Umsatz etwas gesteigert aber beim Nettoergebnis einen kleinen Rückgang verzeichnet. Die Umsatzerlöse legten um 3 Prozent auf 5,577 Mrd. Euro zu, das EBITDA stieg um 2 Prozent auf 2,062 Mrd. Euro. Beim Betriebsergebnis (EBIT) verzeichnete der Konzern einen Rückgang um 1,1 Prozent auf 852 Mio. Euro. Unterm Strich blieb ein Ergebnis von 613 Mio. Euro - um 2,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

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"Im Jahr 2025 setzte sich unser Wachstum fort und wir erzielten eine sehr solide operative und finanzielle Performance", kommentierte CEO Alejandro Plater das Ergebnis. "Der Konzernumsatz stieg um 3,0 Prozent auf 5,58 Milliarden Euro, angetrieben durch das Wachstum der Dienstleistungs- und Endgeräteumsätze." Daher wird auch vorgeschlagen, die Dividende um 2 Cent auf 42 Cent je Aktie zu erhöhen.

Die Erlöse aus Dienstleistungen stiegen um 1,9 Prozent auf 4,588 Mrd. Euro, wobei 2,533 Mrd. Euro davon auf den Mobilfunk entfielen. Bei den Dienstleistungen verzeichnete der teilstaatliche, börsennotierte Konzern in allen Märkten außer in Österreich Zuwächse. Den Umsatz mit dem Verkauf von Endgeräten steigerte die A1 Telekom Austria Group um 9 Prozent auf 887 Mio. Euro. Hier gab es vor allem im Festnetzbereich Zuwächse: Der Umsatz aus dem Verkauf von Endgeräten stieg um 24,8 Prozent auf 177 Mio. Euro. Allerdings sank die Marge aus dem Verkauf von Endgeräten.

Der österreichische Markt schwächelte im Vorjahr: Der Umsatz ging um 2,2 Prozent zurück, das EBITDA um 4,9 Prozent. International konnte der Konzern sowohl beim Umsatz als auch beim EBITDA um 8,8 Prozent zulegen.

Mit 110 Mio. Euro investierte die A1 Telekom Austria im Vorjahr deutlich mehr in das Frequenzspektrum als ein Jahr zuvor mit 39 Mio. Euro. So erwarb der Konzern in Serbien um 100 Mio. Euro mehrere 5G-Frequenzen. Weitere 10 Mio. Euro investierte die Telekom in Bulgarien.

Für heuer rechnet die A1 Telekom Austria Group mit einem Umsatzplus, der allerdings von den internationalen Märkten getragen wird. Österreich stuft der Konzern nach wie vor als herausfordernden Markt ein, in dem sich die wirtschaftliche Lage nur langsam erholen werde. Insgesamt wird mit einem Umsatzplus von 2 bis 3 Prozent gerechnet, das großteils aus Dienstleistungen resultieren dürfte.

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