SW Umwelttechnik steigerte Gewinn 2025 auf 3,1 Mio. Euro

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Der größte Markt der Gruppe ist mittlerweile Rumänien
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Die Kärntner SW Umwelttechnik hat im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz eines schwierigen Marktumfelds deutlich mehr verdient. Der Überschuss kletterte 2025 von 1,1 auf 3,1 Mio. Euro, wie das börsennotierte Familienunternehmen mitteilte. Die Erlöse waren hingegen leicht rückläufig.

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Die Umsatzerlöse der Gruppe sanken 2025 auf 112,5 Mio. Euro, nach 116,6 Mio. Euro im Jahr davor. Während das Betriebsergebnis (EBIT) von 6,5 auf 6,1 Mio. Euro nachgab, legte der Gewinn vor Steuern von 1,1 auf 3,9 Mio. Euro kräftig zu. Ausschlaggebend für die Gewinnsteigerung war ein deutlich verbessertes Finanzergebnis: Der Verlust fiel hier aufgrund geringerer Aufwendungen für Fremdwährungsbewertungen mit 2,2 Mio. Euro wesentlich geringer aus als im Vorjahr (5,4 Mio. Euro). Zu einer möglichen Dividendenausschüttung machte das Unternehmen in der Pressemitteilung keine Angaben.

Regional entwickelte sich das Geschäft unterschiedlich. Im Heimmarkt Österreich verzeichnete das Klagenfurter Unternehmen ein moderates Umsatzwachstum von 6 Prozent auf 11,3 Mio. Euro. Der größte Markt der Gruppe ist mittlerweile Rumänien, wo die Erlöse um 7 Prozent auf 53,9 Mio. Euro anzogen. In Ungarn sank der Umsatz aufgrund schwacher Investitionsbereitschaft und gedämpfter Kaufkraft hingegen um 13 Prozent auf 45,5 Mio. Euro. Nach Sparten betrachtet schrumpfte der Bereich Hochbau und Wohnen um knapp 18 Prozent, während Tiefbau und Verkehr um 17 Prozent zulegten.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnet der Vorstand in den Kernmärkten mit einer Bautätigkeit auf niedrigem bis moderatem Niveau und einer nur schrittweisen konjunkturellen Erholung. Der Fokus liege weiterhin auf der Sicherung des Marktvolumens sowie auf Effizienzmaßnahmen und Kostensteuerung, hieß es. In Rumänien sollen zudem attraktive Wachstumschancen durch EU-finanzierte Infrastrukturprogramme genutzt werden.

ALS—ZSOLCA - ÖSTERREICH: FOTO: APA/SW Umwelttechnik

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