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Die Teuerung in Spanien liegt damit weiter deutlich über der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB), die für den gesamten Euroraum mittelfristig eine Jahresrate von 2 Prozent anstrebt. In Frankreich lag die Teuerung im August nach am Freitag veröffentlichten Daten auch über dieser Marke. Viele Experten gehen daher davon aus, dass damit die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der EZB im kommenden Monat steigt.
Der Anstieg in Spanien blieb allerdings leicht hinter der Erwartung der Experten zurück. Die von Bloomberg befragten Volkswirte hatten im Schnitt mit einer Inflationsrate von 4,6 Prozent gerechnet. Im Monatsvergleich zogen die spanischen Verbraucherpreise im August um 0,6 Prozent an, nachdem sie im Juli noch stagniert hatten.
Am Devisenmarkt spielten die am Freitagmorgen veröffentlichten Preisdaten aus Frankreich und Spanien zunächst keine Rolle. Der Euro kostete kurz nach der Veröffentlichung der Zahlen mit 1,1646 Dollar weiter in etwa so viel wie davor und am Donnerstagabend.
BARCELONA - SPANIEN: FOTO: APA/APA/AFP/THOMAS COEX