SoftBank erzielt Gewinn dank OpenAI-Beteiligung

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Verschuldung gestiegen
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Der japanische Technologie-Investor SoftBank hat dank der gestiegenen Bewertung seiner Beteiligung am ChatGPT-Entwickler OpenAI das vierte Quartal in Folge einen Gewinn erzielt. Zugleich erhöhte der Konzern seine Schulden, um sein Engagement im boomenden Sektor der Künstlichen Intelligenz (KI) auszubauen. Im Zeitraum von Oktober bis Dezember sei ein Nettogewinn von 248,6 Mrd. Yen (1,4 Mrd. Euro) erzielt worden, teilte SoftBank mit.

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Der von Masayoshi Son geführte Konzern hat mehr als 30 Mrd. Dollar (25,2 Mrd. Euro) in OpenAI investiert und hält damit rund elf Prozent an dem US-Unternehmen. Zur Finanzierung seiner KI-Strategie nahm SoftBank weitere Schulden auf. Unter anderem wurde ein Darlehen, das mit Aktien des Chip-Designers Arm besichert ist, auf 20 Mrd. Dollar aufgestockt. Die Schuldenquote des Konzerns stieg dadurch zum Jahresende auf 20,6 Prozent, nach 16,5 Prozent drei Monate zuvor. An der Börse wird SoftBank zunehmend als eine Art Stellvertreter-Investment für das nicht börsennotierte OpenAI angesehen.

TOKYO - JAPAN: FOTO: APA/APA/AFP/BEHROUZ MEHRI

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