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Diese sollen direkt an den Vorstand berichten, wie eine mit den Überlegungen vertraute Person. Siemens wollte sich dazu nach entsprechenden Berichten des "Handelsblatt" und danach Reuters nicht äußern.
Das Vorhaben müsse aber noch im Aufsichtsrat und mit den Arbeitnehmervertretern besprochen werden, was im Mai zu erwarten sei, sagte der Insider. Der genaue Zuschnitt sei noch unklar. DI wird derzeit von Vorstandsmitglied Cedrik Neike geführt, die Verantwortung für SI soll ab Juli Technik- und Strategie-Chef Peter Körte zusätzlich übernehmen. Der bisher für SI zuständige Vorstand Matthias Rebellius geht dann in den Ruhestand. Im Zuge des Umbaus könnten aber die Aufgaben von Körte und Neike neu verteilt werden. Körte steht für die KI-Strategie von Siemens, Neike gilt eher als Vertriebsspezialist.
Von dem Umbau unberührt bleiben soll die Zugtechnik-Sparte Mobility, deren Chef Michael Peter nicht im Siemens-Vorstand sitzt. Überlegungen, SI und DI zusammenzulegen, seien wieder verworfen worden, sagte der Insider. DI besteht derzeit aus den vier Bereichen Fabrikautomatisierung, Motion Control, Prozessautomatisierung und Software, SI aus der Gebäudetechnik, dem Energiemanagement und elektronischen Produkten. Busch will unter dem Schlagwort "One Tech Company" erreichen, dass die Sparten enger verzahnt werden und grundlegende Entwicklungen nur noch einmal im Konzern vorangetrieben werden, um Doppelarbeiten und Parallelstrukturen zu verhindern.