
von
Wegen der Dollar-Schwäche stagnierte der Umsatz in Euro. Das Ergebnis aus dem Industriegeschäft lag mit 2,97 Milliarden Euro acht Prozent unter Vorjahr; weil Siemens im Vorjahr einen Gewinn von rund 300 Millionen Euro aus dem Verkauf einer Sparte verbucht hatte. Die Zug-Sparte Mobility und die Medizintechnik-Tochter Siemens Healthineers seien durch die US-Zölle belastet worden, hieß es in der Mitteilung.
"Wir haben ein erfolgreiches zweites Quartal abgeliefert, trotz des weiterhin sehr anspruchsvollen geopolitischen Umfelds", sagte Vorstandschef Roland Busch. "Digital Industries und Smart Infrastructure zeigten eine insgesamt beeindruckende Leistung – ein klarer Beleg für unseren profitablen Wachstumskurs." Künstliche Intelligenz sei der Wachstumstreiber für das Hardware-, Software- und Dienstleistungsgeschäft. Für 2025/26 (per Ende September) rechnet Siemens weiter mit einem Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis von sechs bis acht Prozent. Mehr Wachstum in der Automatisierungssparte DI und der Gebäudetechniksparte SI sollen dabei gebremste Zuwächse bei den Zügen wettmachen. Das Ergebnis je Aktie soll wie geplant 10,70 bis 11,10 Euro erreichen.