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Dagegen profitiert Siemens Healthineers von der Rückerstattung von US-Einfuhrzöllen, die unrechtmäßig erhoben worden waren. Der Gewinn je Aktie werde 2025/26 deshalb mit 2,35 bis 2,45 Euro um 15 Cent höher ausfallen als bisher geplant.
Im dritten Quartal wuchs Siemens Healthineers vergleichbar nur noch um 2,8 Prozent auf 5,76 Milliarden Euro Umsatz. Das war weniger, als Analysten erwartet hatten. Wachstumstreiber war das Segment Precision Therapy mit der US-Krebsbehandlungs-Tochter Varian.
Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) schnellte dagegen wegen der Zoll-Effekte um 16 Prozent auf 1,10 Mrd. Euro nach oben. Hier hatten die Experten mit einem Rückgang gerechnet. Der Auftragseingang überstieg den Umsatz um 27 Prozent. Vorstandschef Bernd Montag sprach von einer "großartigen Auftragsdynamik. Unser synergetischer Kern zeigt sich sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis robust."
EYNSHAM - GROSSBRITANNIEN: FOTO: APA/APA/AFP/PETER CZIBORRA