Siemens Healthineers profitiert von Zoll-Rückerstattungen

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Abstrich beim Umsatz wegen Umbau von Chinas Gesundheitssystem erwartet
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Siemens Healthineers muss beim Umsatz wegen des tiefgreifenden Umbaus im chinesischen Gesundheitssystem Abstriche machen. Für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 (per Ende September) sei nur noch ein vergleichbares Umsatzwachstum von 3,5 bis 4,0 Prozent zu erwarten, teilte der deutsche Medizintechnikkonzern am Freitag mit. Vor allem die vor der Abspaltung stehende Laborstraßensparte Diagnostics leidet unter den Reformen.

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Dagegen profitiert Siemens Healthineers von der Rückerstattung von US-Einfuhrzöllen, die unrechtmäßig erhoben worden waren. Der Gewinn je Aktie werde 2025/26 deshalb mit 2,35 bis 2,45 Euro um 15 Cent höher ausfallen als bisher geplant.

Im dritten Quartal wuchs Siemens Healthineers vergleichbar nur noch um 2,8 Prozent auf 5,76 Milliarden Euro Umsatz. Das war weniger, als Analysten erwartet hatten. Wachstumstreiber war das Segment Precision Therapy mit der US-Krebsbehandlungs-Tochter Varian.

Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) schnellte dagegen wegen der Zoll-Effekte um 16 Prozent auf 1,10 Mrd. Euro nach oben. Hier hatten die Experten mit einem Rückgang gerechnet. Der Auftragseingang überstieg den Umsatz um 27 Prozent. Vorstandschef Bernd Montag sprach von einer "großartigen Auftragsdynamik. Unser synergetischer Kern zeigt sich sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis robust."

EYNSHAM - GROSSBRITANNIEN: FOTO: APA/APA/AFP/PETER CZIBORRA

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