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Insbesondere die Einschätzung der aktuellen Lage habe sich deutlich verbessert, heißt es in der Mitteilung. Die Konjunkturerwartungen sind hingegen nur leicht gestiegen. Seit April geht es mit dem Indikator aufwärts, was auf eine Erholung der Wirtschaft im gemeinsamen Währungsraum hindeutet. Im März und April hatten die Auswirkungen des Iran-Kriegs und der sprunghafte Anstieg von Energiepreisen den Indikator noch stark unter Druck gesetzt.
"Das Wachstum im zweiten Quartal fiel stärker als erwartet aus, gleichzeitig zeigen Industrieproduktion, Wirtschafts- und Verbrauchervertrauen Erholungstendenzen", schreiben die Sentix-Experten. Steigende Investitionen, staatliche Ausgaben und eine zunehmende wirtschaftspolitische Stimulierung hätten sich stabilisierend ausgewirkt. Der Vertrauensschock infolge des Iran-Kriegs scheint demnach "zumindest teilweise verarbeitet", auch wenn hohe Energiekosten weiter belasten.
An der Sentix-Umfrage haben vom 6. bis 8. August 1.097 Investoren teilgenommen, darunter 213 institutionelle Anleger.