Schweizer Baukonzern Implenia im ersten Halbjahr profitabler

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Gewinn stieg um knapp 7 Prozent auf 35,6 Mio. Franken
 © Roland Schlager, Apa
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Implenia hat im ersten Halbjahr zwar mit 1,77 Milliarden Franken (1,88 Mrd. Euro) zwar um 4,8 Prozent weniger Umsatz erzielt, die Profitabilität aber klar gesteigert. Zudem zog der Schweizer Baukonzern mehr Aufträge an Land und bestätigte den Ausblick. Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg dennoch um knapp 6 Prozent auf 60,4 Millionen. Der Konzern verwies am Mittwoch auf attraktive Marktsegmente in spezialisierten und margenstarken Bereichen sowie die konsequente Digitalisierung.

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Die Betriebsgewinnmarge verbesserte sich in der Folge von 3,1 Prozent im Vorjahressemester auf 3,4 Prozent. Unter dem Strich stand beim Konzerngewinn ein Plus von knapp 7 Prozent auf 35,6 Millionen zu Buche. Der Auftragsbestand kletterte um 9,6 Prozent auf 8,52 Milliarden und die wichtige vorkalkulierte Projektmarge im Auftragsbestand verbesserte sich von 7,5 Prozent im Vorjahr auf 7,9.

Mit den Zahlen hat Implenia die Erwartungen der Analysten gemäß AWP-Konsens beim Umsatz knapp erfüllt, beim EBIT und der entsprechenden Marge indes klar übertroffen.

Die einzelnen Sparten schnitten unterschiedlich ab. Die Division Buildings, welche Spezialhochbauten wie Rechenzentren erstellt und die Immobiliensparte umfasst, erzielte mit 37,5 Mio. Franken einen etwas tieferen EBIT (Vorjahr: 41,5 Mio).

Die Division Civil Engineering (Infrastruktur und Tunnel) legte hingegen bei der Profitabilität weiter zu. So wuchs der EBIT auf 18,8 Mio. Franken nach 15,9 Millionen im Vorjahr. Die Service-Division steigerte ihren EBIT auf 11,7 Mio. Franken (Vorjahr: 9,3 Mio).

An den Zielen für das Gesamtjahr hielt der Konzern fest: So peilt Implenia für 2026 einen EBIT von rund 150 Mio. Franken an - vor den bereits angekündigten außerordentlichen Wachstumsinvestitionen von 10 bis 20 Mio. Franken für die Strategieumsetzung.

Ab 2027 soll dann eine Steigerung des EBIT auf über 150 Millionen möglich sein. Zudem strebt Implenia kurz- bis mittelfristig eine Umsatzerhöhung bis zu einer Milliarde Franken und eine EBIT-Marge von 4,5 Prozent an.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/ROLAND SCHLAGER

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