
von
"Wir haben an die Dynamik eines hervorragenden Jahres 2025 angeknüpft", sagte Finanzchefin Claire-Marie Coste-Lepoutre. Der Versicherer sieht sich damit auf Kurs, seine Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. Die Allianz hat sich einen Gewinn von 17,4 Mrd. Euro vorgenommen, plus/minus eine Milliarde Euro.
Der wichtigste Wachstumstreiber war die Schadens- und Unfallversicherung. Hier legten die Einnahmen um 6,8 Prozent zu, der Gewinn verbesserte sich sogar um 11,1 Prozent. Auch die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich weiter. Sie sank auf 91 Prozent. Die Allianz profitierte dabei nicht nur davon, dass weniger Schäden gemeldet wurden, sondern auch von niedrigeren Kosten.
Auch das Geschäft mit der Vermögensverwaltung entwickelte sich besser als vor Jahresfrist. Den Fonds von Pimco und Allianz Global Investors flossen von Jänner bis März 45,2 Mrd. Euro an frischen Mitteln zu, das sind 57,6 Prozent mehr als im Vorjahr und so viele wie nie zuvor. Das für Dritte verwaltete Vermögen verbesserte sich so auf gut 2 Mrd. Euro.
Im Geschäft mit Kranken- und Lebensversicherungen sank die Marge im Neugeschäft dagegen auf 5,3 Prozent. Damit habe sie aber über der selbstgesteckten Zielmarke von mindestens fünf Prozent gelegen, hieß es. Das operative Ergebnis schrumpfte um 5,1 Prozent auf knapp 1,4 Mrd. Euro.