Schneider Electric kauft US-Softwarefirma PTC

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Schneider bietet mehr als 20 Milliarden Euro für US-Softwarefirma PTC
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Der französische Technologiekonzern Schneider Electric will das US-Softwareunternehmen PTC für mehr als 20 Milliarden Euro kaufen. Schneider biete 205 Dollar je PTC-Aktie, was einem Aufschlag zum Schlusskurs von 42,3 Prozent entspreche, teilte der Konzern am Montag mit. Damit werde das in Boston ansässige Unternehmen inklusive Schulden mit 23,7 Milliarden Dollar (21,1 Milliarden Euro) bewertet.

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Die Transaktion solle durch eine Kombination aus Eigenkapital und neuen Schulden finanziert und im dritten Quartal 2027 abgeschlossen werden.

PTC bietet Softwarelösungen für die Entwicklung, Fertigung und Wartung von Produkten in verschiedenen Branchen an und profitiert ebenfalls von einer wachsenden Nachfrage nach KI-gestützten Werkzeugen. Für Schneider Electric wäre der Zukauf ein weiterer Schritt beim Ausbau des Softwaregeschäfts. Im Juni hatte der Konzern die Übernahme von Cognite Holding vereinbart, einem nicht börsennotierten Anbieter von KI-Software und Industriedaten.

Schneider Electric war früher vor allem für Industriekomponenten wie Sicherungen und Schutzschalter bekannt. Inzwischen liefert das Unternehmen die grundlegende Infrastruktur für Rechenzentren, von Kühlanlagen und Serverschränken bis hin zu wichtigen Stromverteilungsanlagen. Die große Nachfrage nach Rechenzentren, insbesondere aus den USA, treibt den Gewinn des Konzerns an und bietet eine wachsende Einnahmequelle. Im Juli hatte Schneider Electric nach Rekordergebnissen im ersten Halbjahr seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben. Dabei setzte das Unternehmen auf eine starke Nachfrage nach seiner Industriesoftware und KI-gestützten Werkzeugen.

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