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Die Übernahme "hebt intelligente Energielösungen für Wohngebäude, Gebäudemodernisierung und kleinere Gewerbegebäude auf die nächste Stufe", erklärte der für Energiemanagement bei Schneider zuständige Manager Frederic Godemel am Donnerstag. Es gehe darum, die physische und die digitale Welt auch in Gebäuden miteinander zu verknüpfen.
Die Übernahme ist allerdings an eine hohe Hürde geknüpft: Sie kommt nur zustande, wenn sich Schneider Electric mindestens 95 Prozent an Shelly sichern kann. Damit könnte die in Sofia und Frankfurt notierte Shelly-Aktie von der Börse genommen werden. 57 Prozent der Anteile haben sich die Franzosen bereits gesichert: Die beiden Gründer Dimitar Dimitrov (29 Prozent) und Svetlin Todorov (28 Prozent) stellten sich hinter den Verkauf und haben versprochen, ihre Papiere an Schneider zu verkaufen. Geführt wird das Unternehmen von Dimitrov und von dem ehemaligen Chef der Elektronik-Handelskette MediaSaturn, Wolfgang Kirsch.
Das Übernahmeangebot liegt mit 70 Euro je Aktie nur um 8,7 Prozent über dem Schlusskurs der Shelly-Aktie in Frankfurt vom Mittwoch. Allerdings hatten Berichte über eine bevorstehende Offerte die Aktie bereits seit Ende Juli nach oben getrieben. Im Vergleich zum Aktienkurs vor dem Auftauchen der Gerüchte ist das Angebot 27 Prozent höher.