Rückversicherer Swiss Re steigert Gewinn

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Weniger Schäden durch Naturkatastrophen
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Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re hat dank geringerer Großschäden aus Naturkatastrophen und eines Ergebniswachstums in allen Sparten im ersten Halbjahr seinen Gewinn gesteigert. Der Nettogewinn kletterte um 9 Prozent auf 2,83 Mrd. Dollar (2,45 Mrd. Euro). Analysten hatten in einem vom Unternehmen ermittelten Konsens mit 2,71 Mrd. Dollar im Schnitt weniger erwartet.

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Der Versicherungsumsatz lag jedoch mit 20,26 Mrd. Dollar leicht unter den Schätzungen von 20,33 Mrd. Dollar. In der wichtigsten Geschäftssparte, der Schaden- und Unfallversicherung, verbesserte sich der Schaden-Kosten-Satz im Halbjahr deutlich auf 76,7 Prozent von 81,1 Prozent im Vorjahreszeitraum. Im Lebengeschäft (L&H Re) erzielte der Rückversicherer in den ersten sechs Monaten 2026 einen Gewinn von 1,05 Mrd. Dollar, nach zuletzt 839 Millionen.

Die Kostenschraube will Swiss Re weiter anziehen: Bis 2027 sollen die Betriebskosten um 300 Mio. Dollar sinken, bis 2028 dann um 500 Mio. Dollar. Laut Konzernchef Andreas Berger bringen die Ergebnisse des ersten Halbjahres das Unternehmen auf einen guten Weg, die Finanzziele für 2026 zu erreichen. Für heuer will der Rückversicherer einen Gewinn von "mindestens 4,5 Milliarden Dollar" erreichen. Gleichzeitig bleibe der Konzern angesichts des nahenden Höhepunkts der Hurrikansaison wachsam, heißt es.

ZURICH - SCHWEIZ: FOTO: APA/APA/AFP/FABRICE COFFRINI

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