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Bei der nun aufgestockten Bundesanleihe (Laufzeit 2025-2032) betrug die akzeptierte Durchschnittsrendite 3,413 Prozent und bei der Bundesanleihe (2012-2062) 4,027 Prozent. "Im aktuell vorherrschenden, sehr volatilen Marktumfeld performen die österreichischen Staatsanleihen weiterhin relativ gut aufgrund ihres 'Safe Haven'-Status", so OeBFA-Geschäftsführer Markus Stix gegenüber der APA. Der Zinsabstand zu deutschen Bundesanleihen sei "stabil geblieben".
Die OeBFA kümmert sich um die Aufnahme von Schulden, um das Schuldenportfoliomanagement und die Kassenverwaltung des Bundes. Ende August lag die Finanzschuld des Bundes bei 321,5 Mrd. Euro mit einer effektiven Verzinsung von 2,10 Prozent per annum und einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 12,02 Jahren.
Die Republik Österreich hat sich durch die Niedrig- bzw. Nullzinsphase in den Jahren 2009 bis 2022 viele Milliarden Euro an Zinskosten erspart. Seit der Zinswende muss die Regierung aber wieder deutlich höhere Zinskosten budgetieren. Höhere Zinsausgaben aufgrund steigender Staatsschulden und eines höheren Zinsniveaus schränken den budgetären Spielraum der ÖVP/SPÖ/NEOS-Regierung auch in den kommenden Jahren deutlich ein. Österreich musste 2025 für seine Staatsschulden Zinszahlungen von rund 8,3 Mrd. Euro bzw. 1,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aufwenden. Bis 2028 soll der Anteil der staatlichen Zinsausgaben am BIP auf 2,0 Prozent steigen und bis 2031 weiter auf 2,5 Prozent, ging aus dem Budgetbericht im Juni hervor.
Die nach der Pyrotechnikshow verbrannte Fahne auf dem Äußeren Burgthor im Rahmen des Nationalfeiertages, am Sonntag, 26. Oktober 2025 am Heldenplatz in Wien.