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Der luxemburgische Stahlkonzern ArcelorMittal verbucht wegen der Zerstörungen durch russische Raketenangriffe auf sein Werk in der Ukraine eine Abschreibung von rund 1 Mrd. Dollar (880 Mio. Euro). Die Wertberichtigung spiegle vor allem Schäden an Grundstücken, Anlagen und Ausrüstung wider, erklärte das Unternehmen am Freitag. Der Betrieb des Werkes in Krywyj Rih im Zentrum der Ukraine könne nicht sicher wieder aufgenommen werden, teilte der Konzern der Regierung in Kiew mit.
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Bei vier Angriffen in den vergangenen fünf Wochen seien fünf Menschen getötet und 17 verletzt worden. Man wolle sich nun auf den Erhalt der Infrastruktur konzentrieren, um eine Wiederaufnahme der Produktion nach einem Friedensschluss zu ermöglichen, erklärte der lokale ArcelorMittal-Chef, Mauro Longobardo. Seit Beginn des Krieges hat der Konzern das Werk nach eigenen Angaben mit mehr als 700 Mio. Dollar unterstützt.