Hellofresh kappt Umsatz- und Gewinnziel

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 © DPA, Matthias Bein, Apa
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Der deutsche Kochboxenversender Hellofresh kommt nicht aus der Krise. Nach einem erwarteten kräftigen Umsatzrückgang und enttäuschender Entwicklung des operativen Gewinns im dritten Quartal senkte das im SDAX notierte Unternehmen die Prognosen für das laufende Jahr.

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Beim Umsatz rechnet Hellofresh jetzt mit einem um Währungseffekte bereinigten Umsatzrückgang zwischen 9 und 11 Prozent. Bisher hatte Hellofresh damit gerechnet, dass der Erlös währungsbereinigt um maximal sechs Prozent fällt. Analysten hatten bisher mit einem Umsatzrückgang von lediglich knapp sieben Prozent gerechnet.

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf währungsbereinigter Basis wird der gesenkten Prognose zufolge zwischen 350 Mio. Euro und 370 Mio. Euro erwartet und damit deutlich niedriger als 2025. Bisher war die Spanne bei 375 Mio. Euro bis 425 Mio. Euro gelegen.

Im dritten Quartal dürfte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr vor allem wegen einer enttäuschenden Neukundengewinnung zweistellig gefallen sein - Hellofresh rechnet mit einem Minus zwischen elf und 12 Prozent. Da das Unternehmen weniger für Marketing ausgegeben hat als im Vorjahr, liegt der operative Gewinn im dritten Quartal zwar etwas über dem Vorjahreswert, aber deutlich unter den Analystenerwartungen.

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