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Die Entwicklung deutet auf eine fragile Konjunktur im Währungsraum hin, die unter gestiegenen Energiepreisen infolge des Iran-Kriegs leidet. Gegen den Trend gab es einen kräftigen Anstieg bei den nicht-langlebigen Konsumgütern, die um 3,0 Prozent zulegten. Auch die Energieerzeugung wuchs mit 1,5 Prozent deutlich. Gebremst wurde die Entwicklung hingegen von einem spürbaren Rückgang bei Investitionsgütern wie Maschinen und Fahrzeugen, deren Produktion um 1,4 Prozent sank. Auch die Herstellung von Vorleistungsgütern ging um 0,8 Prozent zurück.
Die Entwicklung in den einzelnen Mitgliedstaaten verlief sehr unterschiedlich. Den höchsten monatlichen Zuwachs meldete Kroatien mit 5,2 Prozent, gefolgt von Litauen und Finnland (jeweils +2,1 Prozent). Die stärksten Rückgänge gab es in Luxemburg (-10,7 Prozent) und Portugal (-3,9 Prozent). Die deutsche Industrie, die größte der Eurozone, verzeichnete ein leichtes Plus von 0,2 Prozent und lag damit leicht über dem Durchschnitt des Währungsraums.
FRANKFURT - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/KIRILL KUDRYAVTSEV