Panzergetriebebauer Renk wächst im Rüstungsboom kräftig

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Umsatz legte 2025 um fast ein Fünftel auf 1,37 Mrd. Euro zu
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Der deutsche Getriebehersteller Renk wächst angesichts der weltweiten Aufrüstung rasant. Der Umsatz sei im abgelaufenen Jahr um fast 20 Prozent auf 1,37 Mrd. Euro gestiegen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich um 22 Prozent auf 230 Mio. Euro. Es lag damit am oberen Ende der Zielspanne, die von 210 bis 235 Mio. Euro reichte. Die Dividende für 2025 soll von 42 Cent (2024) auf 58 Cent angehoben werden.

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Allein mit Getrieben für Panzer wie den "Leopard 2" und für Marineschiffe setzte das Unternehmen um ein Viertel mehr um. Das Rüstungsgeschäft macht inzwischen fast drei Viertel des Konzernumsatzes aus.

Der Auftragseingang von Renk schnellte im abgelaufenen Jahr gegenüber 2024 von 1,44 auf 1,57 Milliarden Euro empor. Ende 2025 lagen Orders über insgesamt 6,68 (2024: 4,96) Milliarden Euro vor. "Unsere Strategie, den Fokus konsequent auf Verteidigungstechnologien zu richten, zahlt sich aus: Wir verbuchen die höchsten Ergebnisse bei Umsatz, Auftragseingang und Auftragsbestand in unserer Unternehmensgeschichte", sagte Vorstandschef Alexander Sagel.

Er sehe Renk auf Kurs, seine Ziele für 2030 umzusetzen. Renk peilt bis 2030 einen Umsatz von 2,8 bis 3,2 Milliarden Euro an, bei einer bereinigten operativen Umsatzrendite (EBIT-Marge) von mehr als 20 Prozent. 2025 lag die Marge bei 16,9 Prozent. Das würde für 2030 ein EBIT von 560 bis 640 Millionen Euro bedeuten.

Auf dem Weg dorthin sei im laufenden Jahr "unter Berücksichtigung der aktuellen makro- und geopolitischen Gegebenheiten" ein Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBIT zwischen 255 und 285 Millionen Euro zu erwarten.

LONDON - GROSSBRITANNIEN: FOTO: APA/APA/AFP/ADRIAN DENNIS

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