Palfinger: Teure Wertberichtigung des Russland-Geschäfts

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Der Salzburger Kranhersteller blickt auf ein schwieriges Jahr zurück
 © Barbara Gindl, Themenbild, Apa
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Der Salzburger Kranhersteller Palfinger bereitet eine Wertberichtigung seines Russland-Geschäfts vor. "Infolgedessen werden Vermögensgegenstände in Russland in Höhe von etwa 135 Millionen Euro im Q3 2026 ergebniswirksam wertzuberichtigen sein", teilte der Konzern mit. Der Vorstand erwartet für das erste bis dritte Quartal 2026 ein Betriebsergebnis (EBIT) von rund 120 Mio. Euro, nach 130,7 Mio. Euro im Jahr zuvor.

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"Nach den anwendbaren Buchführungsvorschriften ist der Effekt aus der Wertberichtigung nicht im EBIT, sondern als Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen (Result from Discontinued Operations) gesondert zu zeigen. Die Wertberichtigung wird folglich das Net Income entsprechend vermindern", so Palfinger am Mittwoch in einer Aussendung.

Es werde erwartet, dass das Net Income durch die Entkonsolidierung in den kommenden Quartalen mit einem weiteren erheblichen Effekt im Zusammenhang mit dem Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung belastet werde. "Die Höhe des Effekts ist abhängig von der Währungsentwicklung und würde derzeit rund 45 Millionen Euro betragen", rechnen die börsennotierten Salzburger vor.

Ende Juli hatte Palfinger bekannt gegeben, dass die Finanzziele für 2027 verschoben werden, was die Aktie unter Druck gebracht hatte. Im Halbjahr 2026 ging der Konzerngewinn um 4 Prozent auf 48 Mio. Euro zurück. Der Umsatz stieg um 2 Prozent auf rund 1,17 Mrd. Euro. Palfinger ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei Ladekranen, Holz- und Recyclingkranen sowie Hakenliften.

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