BAWAG nach drei Quartalen mit mehr Gewinn

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Die BAWAG wächst weiter
 © Barbara Gindl, Themenbild, Apa
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Die börsennotierte BAWAG hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 mehr eingenommen und mehr Gewinn erzielt. Der Nettozinsertrag wuchs gegenüber der Vorjahresperiode um 7 Prozent auf rund 1,47 Mrd. Euro, der Provisionsüberschuss stieg um 11 Prozent auf 302,1 Mio. Euro, wie das Geldhaus am Montag mitteilte. Unterm Strich stand ein Gewinn von 734,8 Mio. Euro, um 17 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum.

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Auch im dritten Quartal verzeichnete die Bank Zuwächse. Beim Nettogewinn lag das Plus mit rund 248 Mio. Euro bei 13 Prozent, die Kernerträge wuchsen um 8 Prozent auf fast 600 Mio. Euro. Die Kostenquote (Cost-Income-Ratio/CIR) wiederum verbesserte sich um 6,3 Prozentpunkte auf unter 30 Prozent.

"Parallel zu dieser starken operativen Entwicklung setzt unser Team zahlreiche strategische und operative Initiativen um, während wir uns auf die geplante Übernahme von PTSB (...) vorbereiten", wurde CEO Abuzaakouk in einer Aussendung zitiert. Nach einer positiven Aktionärsabstimmung im Sommer rückt der Kauf der irischen Bank näher. Abschließen will die BAWAG die Übernahme im vierten Quartal 2026 oder im ersten Quartal 2027. Die Genehmigungen vom irischen High Court und der Regulatoren stehen noch aus.

Ein mögliches Gegenangebot des Finanzinvestors Axis Capital kommentierte BAWAG-Finanzvorstand Enver Sirucic bei einem Mediengespräch am Montagvormittag nicht. Axis hatte Anfang Oktober angekündigt, ein solches zu prüfen. Das mögliche Barangebot von 3,20 Euro je Aktie liegt über den mit der BAWAG vereinbarten 2,97 Euro. Allerdings bezeichnete die PTSB das potenzielle Angebot selbst bereits als "hochgradig spekulativ und an Bedingungen geknüpft". Man konzentriere sich weiter auf die von den Aktionären genehmigte Übernahme durch die BAWAG, wie die Nachrichtenagentur Reuters unlängst berichtete.

Die Ziele für das Gesamtjahr wurden indes bestätigt. Das Geldhaus peilt weiterhin einen Gewinn von mehr als 960 Mio. Euro an. Dank einer Kernkapitalquote (CET1-Quote) von 17,1 Prozent zum Quartalsende sieht sich die Bank außerdem "gut positioniert", die geplante Übernahme vollständig aus eigener Kraft zu finanzieren. Die maximal mögliche Dividende ist auf den Gewinn des zweiten Halbjahres mit rund 500 Mio. Euro begrenzt.

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