
von
Laut Oerlikon war dafür vor allem das Materialgeschäft verantwortlich. Kunden hätten sich angesichts der Handelsspannungen und der höheren Rohstoffpreise weiterhin die Versorgung mit kritischen Mineralien gesichert.
Der Umsatz erhöhte sich ebenfalls, wenn auch weniger stark, weil sich Aufträge erst später widerspiegeln. Er stieg im ersten Halbjahr um 0,5 Prozent auf 790 Mio. Franken. Vor allem die Bereiche Luftfahrt, Energieerzeugung und allgemeine Industrie trugen laut Oerlikon zum Wachstum bei, während das Automobilgeschäft belastete.
Auch bei der Profitabilität legte Oerlikon deutlich zu. Das operative EBITDA stieg um 18,6 Prozent auf 156 Mio. Franken, die operative EBITDA-Marge verbesserte sich auf 19,7 Prozent von 16,7 Prozent im Vorjahr. Positiv wirkten sich laut Unternehmen die 2025 eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen, ein günstigerer Produktmix sowie die Neubewertung von Lagerbeständen infolge höherer Rohstoffpreise aus.
Unter dem Strich blieb aus dem fortgeführten Geschäft ein Gewinn von 40 Mio. Franken übrig. Im Vorjahr war noch ein Verlust von 46 Millionen angefallen.
Für das Gesamtjahr hob Oerlikon den Ausblick an. Neu erwartet der Konzern bei konstanten Wechselkursen ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich statt wie bisher im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Die operative EBITDA-Marge soll 18,5 bis 19,5 Prozent erreichen statt wie bisher rund 17,5 Prozent. Grundlage für die höhere Prognose seien das starke erste Halbjahr und die verbesserte Visibilität für die zweite Jahreshälfte.
PFAEFFIKON - SCHWEIZ: FOTO: APA/APA/KEYSTONE/STEFFEN SCHNMIDT
DATABASE