ING plant Stellenabbau und Aktienrückkauf

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Gewinn im 3. Quartal um 3,5 Prozent auf 1,85 Mrd. Euro gesteigert
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Die niederländische Großbank ING hat im dritten Quartal trotz deutlich höherer Zinseinnahmen nicht so stark zugelegt wie erwartet. Unter dem Strich verdiente das Geldhaus im dritten Quartal 1,85 Milliarden Euro und damit um 3,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie es am Donnerstag in Amsterdam mitteilte. Experten hatten mit einem Gewinn von etwas mehr als 2 Mrd. Euro gerechnet. Der Konzern will Stellen abbauen und Aktien zurückkaufen.

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Bankchef Steven van Rijswijk sieht die Bank auf gutem Weg zu ihren im Juli angehobenen Jahreszielen. Zudem will das Institut bis zu 1,9 Mrd. Euro für eine zusätzliche Barausschüttung in Höhe von 250 Millionen Euro und den Rückkauf eigener Aktien ausgeben. Für die Beschäftigten gibt es jedoch schlechtere Nachrichten: Die Bank will im Großkundengeschäft 400 Arbeitsplätze abbauen.

Im dritten Quartal steigerte die ING ihre Erträge im Jahresvergleich um knapp 6 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro. Der Zinsüberschuss sprang sogar um 15 Prozent auf 4,3 Mrd. Euro nach oben, und auch Provisionen und Gebühren brachten mehr ein als im Vorjahreszeitraum. Allerdings sanken die sonstigen Erträge deutlich.

Zudem legte die Bank mit 403 Millionen Euro fast ein Viertel mehr Geld für faule Kredite zurück, und auch die Betriebskosten gingen nach oben. Dadurch stieg der Gewinn nicht so stark wie von Analysten erwartet.

Für 2026 erwartet Rijswijk insgesamt weiterhin Erträge von mehr als 24,5 Milliarden Euro. Dabei soll die Rendite auf das materielle Eigenkapital die Marke von 15 Prozent übersteigen. In den ersten neun Monaten des Jahres lag sie bei 15,6 Prozent.

FRANKFURT/MAIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/EPA/Mauritz Antin

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