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Das operative Ergebnis vor Abschreibungen stieg in den ersten neun Monaten um 10,2 Prozent auf 3,46 Milliarden Euro. Die Erträge legten um 5,6 Prozent auf 6,02 Milliarden Euro zu. Dazu trugen sowohl der Zinsüberschuss mit einem Plus von drei Prozent auf 3,2 Milliarden Euro als auch die Provisionserträge bei, die um 3,5 Prozent auf 1,88 Milliarden Euro stiegen. Die Betriebskosten blieben mit 2,56 Milliarden Euro stabil.
Die Dividenden und Erträge aus Beteiligungen erhöhten sich um 15,8 Prozent auf 529 Millionen Euro. Ausschlaggebend war insbesondere der höhere Beitrag der Beteiligung an der Versicherung Generali. Angesichts der Geschäftsentwicklung hob MPS die Prognose für den Vorsteuergewinn im Gesamtjahr von 3,6 auf 3,7 Milliarden Euro an. Für das Jahresende erwartet die Bank eine harte Kernkapitalquote (CET1) von 15,5 Prozent. Dabei wird eine Dividende von 0,86 Euro je Aktie unterstellt.
Unterdessen setzt MPS die Prüfung des öffentlichen Übernahmeangebots der Mailänder Großbank Intesa Sanpaolo fort. Die Bewertung werde der Verwaltungsrat auf Grundlage des Angebotsdokuments und weiterer verfügbarer Informationen gemäß den gesetzlichen Vorgaben vornehmen, teilte die Bank mit. Nach dem von Intesa Sanpaolo mitgeteilten Zeitplan soll die Prüfung im November abgeschlossen werden.
ROME - ITALIEN: FOTO: APA/AFP/FILIPPO MONTEFORTE