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Frühere Auslieferungen haben dem Pflanzenzüchtungsunternehmen KWS Saat in den vergangenen Monaten Wachstum verschafft. Gegenwind gab es inzwischen durch die Abwertung der Türkischen Lira und des US-Dollar, teilte das Unternehmen am Dienstag in Einbeck mit. Der Umsatz stieg in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025/26 (30. Juni) verglichen mit dem Vorjahreszeitraum bereinigt um Währungseffekte, sowie Zu- und Verkäufe um 2,6 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro.
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Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) blieben knapp 387 Millionen Euro und damit gut 7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. KWS hatte Mitte Februar seine zuvor gesteckten Jahresziele nach unten korrigiert. Seitdem erwartet das Management um Chef Felix Büchting auf vergleichbarer Basis, also ohne Währungs- und Portfolioeffekte, einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Davon sollen als operatives Ergebnis 19 bis 21 Prozent hängen bleiben, wobei ein positiver Sondereffekt aus dem Verkauf des nordamerikanischen Maisgeschäfts ausgeklammert wird. Diese Ziele wurden am Dienstag bestätigt.