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Die Fusion war Teil des Plans von Vorstandschef Luigi Lovaglio, ein Übernahmeangebot von Intesa Sanpaolo für MPS im Volumen von 33 Milliarden Euro abzuwehren. Intesa Sanpaolo hatte die MPS-Aktionäre aufgefordert, die Fusion angesichts des eigenen Übernahmevorhabens abzulehnen.
MPS hatte Mediobanca, Italiens führende Investmentbank, bereits Anfang dieses Jahres übernommen. Lovaglios Strategie zur Abwehr des Übernahmeangebots von Intesa umfasst außerdem Angebote zur Übernahme des italienischen Konkurrenten Banco BPM und des Vermögensverwalters Banca Generali. Das Gesamtvolumen dieser Vorhaben beläuft sich auf rund 34 Milliarden Euro.
Die größte italienische Bank Intesa Sanpaolo hat am Montag von der Europäischen Zentralbank (EZB) die Erlaubnis für die Übernahme des Konkurrenten MPS erhalten. Die EZB genehmigte zudem die indirekte Kontrolle über die Investmentbank Mediobanca. Nun richtet sich der Blick auf die italienische Börsenaufsicht Consob, die das Angebotsdokument Anfang kommenden Monats billigen dürfte. Anschließend kann Intesa die Angebotsphase einleiten. Die Entscheidung der Kartellbehörde wird für die zweite Novemberhälfte erwartet.
ROME - ITALIEN: FOTO: APA/APA/AFP/FILIPPO MONTEFORTE