Medizintechnik-Konzern Carl Zeiss Meditec kassiert Prognose

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Neue Prognose spätestens mit Halbjahreszahlen
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Der deutsche Medizintechnik-Konzern Carl Zeiss Meditec hat nach einem Gewinneinbruch im ersten Quartal seines Geschäftsjahres die Jahresprognose gekippt. Wie das Unternehmen mitteilte, brach das operative Ergebnis (EBITDA) in den drei Monaten bis Ende Dezember auf 8 Mio. Euro ein. Im Vorjahreszeitraum hatte es noch bei 35 Mio. Euro gelegen. Der Umsatz sank nach vorläufigen Zahlen um mehr als vier Prozent auf 467 Mio. Euro.

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Neben negativen Währungseffekten wirkten sich unter anderem außergewöhnlich hohe Auslieferungen zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres, Umsatzeinbußen im China-Geschäft sowie ein schwächeres Investitionsumfeld in Amerika belastend aus. Angesichts der hohen aktuellen Unsicherheiten könne die bisherige Prognose für das Geschäftsjahr 2025/26 voraussichtlich nicht erreicht werden und werde derzeit überprüft. Bisher hatte Carl Zeiss Meditec einen Umsatzanstieg auf rund 2,3 Mrd. Euro sowie eine operative Marge von 12,5 Prozent in Aussicht gestellt. Eine neue Prognose sowie Informationen zu Reorganisations- und Kostensenkungsmaßnahmen will die Unternehmensleitung spätestens mit den Halbjahreszahlen am 12. Mai vorstellen. Die vollständigen Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht das Unternehmen am 12. Februar.

OBERKOCHEN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Stefan Puchner

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