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Im zweiten Quartal stieg der Umsatz vor allem dank einer starken Nachfrage nach Rechenzentrums-Chips um 37 Prozent auf 2,74 Milliarden Dollar und übertraf damit ebenfalls die Prognosen. Die hochgesteckten Ziele der Anleger verfehlte das Unternehmen jedoch: Die Aktie fiel nachbörslich um fast drei Prozent. Die Papiere hatten sich im Jahresverlauf im Zuge des KI-Booms nahezu verdreifacht.
Marvell profitiert vom Trend großer Technologiekonzerne, eigene KI-Chips als Alternative zu den teuren Prozessoren von Nvidia zu entwickeln. Erst in der vergangenen Woche vereinbarte das Unternehmen eine weitreichende Kooperation mit der Google-Mutter Alphabet. Diese Partnerschaft könnte bis zum Geschäftsjahr 2033 einen Umsatz von 120 Milliarden Dollar einbringen. Zudem stärkt der Deal Marvells Position im Wettbewerb mit dem größeren Rivalen Broadcom.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HANS KLAUS TECHT