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Bis 2030 liegt der Schwerpunkt auf dem Ausbau des Standorts, der Vorbereitung der nächsten Lkw-Generation auf Basis des Traton-Modulsystems sowie der Stärkung der Produktionskapazitäten. Die Produktionsfläche soll sich auf 270.000 Quadratmeter verdoppeln. Die Zahl der MAN-Beschäftigten werde im nächsten Schritt von rund 3.000 um weitere 600 steigen.
Um die Investition gab es Ende letzten Jahres Streit mit Betriebsrat und der deutschen Gewerkschaft IG Metall, weil zugleich rund 2.300 Arbeitsplätze in Deutschland wegfallen sollen. Die Gewerkschaft kritisierte, MAN baue auch wegen staatlicher Fördermittel die Produktion in Polen aus.
Anfang des Jahres verständigten sich die Sozialpartner auf einen sozialverträglichen Stellenabbau in Deutschland bis 2030 und den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis 2035. MAN sagte Investitionen von einer Milliarde Euro in die deutschen Standorte zu.