Leitbörsen in Asien schließen uneinheitlich

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Abwartende Entwicklung wegen Notenbanktreffen in Jackson Hole
 © AFP, PHILIP FONG, Apa
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Die asiatischen Börsen haben sich am Freitag uneinheitlich entwickelt. Dabei hielten sich die Veränderungen insgesamt in Grenzen. Das Notenbanktreffen in Jackson Hole dämpfte die Handelsaktivitäten.

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"Die Anleger warten Jackson Hole ab", stellte Jochen Stanzl, Marktanalyst der Consorsbank fest. Dabei gilt die Aufmerksamkeit den Ausführungen von US-Notenbankpräsident Kevin Warsh. "Seine Worte werden vor allem daraufhin abgeklopft werden, wie er das Spannungsverhältnis zwischen Inflation, Wachstum und dem künftigen geldpolitischen Kurs einordnet", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg.

Der Nachhall der Zahlen von Nvidia blieb gering. "Betrachtet man den Gesamtmarkt, könnte man durchaus von einer ziemlich verhaltenen Kursreaktion auf eigentlich starke Nvidia-Zahlen sprechen", so Stanzl. Das zeigte sich an der südkoreanischen Börse, die nach den Vortagsgewinnen nun wieder um 1,8 Prozent nachgab. Auf Wochensicht tendierte der Index damit unverändert.

Etwas besser präsentierten sich japanische Aktien. Der Nikkei 225 schloss mit 66.405,56 Punkten 0,4 Prozent fester und tendierte damit auf Wochensicht ebenfalls wenig verändert. "Die Verbraucherpreise im Großraum Tokio sind lediglich im Rahmen der Erwartungen gestiegen und das dämpft die Inflationssorgen wieder etwas", stellte Andreas Lipkow, Marktanalyst vom Broker CMC Markets, fest. Andererseits sei die Nachfrage nach einer zweijährigen Staatsanleihe im Rahmen einer Auktion enttäuschend ausgefallen, so die Marktstrategen der Deutschen Bank. Darauf hin seien die Renditen gestiegen.

An den chinesischen Börsen gab es ein durchwachsenes Bild. So stieg der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong um 0,3 Prozent, während der Shanghai Composite auf der Stelle trat.

Der australische ASX All Ordinaries gewann unterdessen um 0,6 Prozent auf 9.924,20 Punkte und erholte sich damit von den jüngsten Verlusten.

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