ATX zum Wochenausklang stabilisiert

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
2 min
Positive Impulse durch leichten Ölpreisrückgang und Eurozonen-PMIs
 © Roland Schlager, Apa
©Roland Schlager, Apa
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Zum Ende einer schwachen Woche steuert der Wiener Aktienmarkt auf einen versöhnlichen Ausklang zu. Am frühen Freitagnachmittag lag der ATX 0,74 Prozent im Plus auf 6.616,10 Punkten. Für den ATX Prime ging es um 0,74 Prozent auf 3.254,48 Zähler hinauf. Das europäische Umfeld zeigte sich ebenfalls mit moderaten Gewinnen.

von

Im früheren Wochenverlauf hatte der heimische Leitindex angesichts hoher Ölpreise und der Verunsicherung am US-Anleihemarkt vier Tage in Folge nachgegeben, wodurch sich noch ein Wochenminus von rund 1,7 Prozent andeutet. Nun überwand das Barometer wieder die 21-Tage-Linie für den kurzfristigen Trend bei 6.587 Zählern, während das Rekordhoch von 6.780 Punkten von Monatsanfang im Blick bleibt.

Untermauert wurde die Erholung zum Wochenschluss von guten US-Vorgaben und erfreulichen Stimmungsdaten aus der Eurozone. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft im Euroraum stieg leicht auf 52,1 Punkte, während Analysten mehrheitlich mit einer Eintrübung gerechnet hatten. "Dank optimistischer Auftragsbeurteilung, auch aus dem Ausland, dürfte die Talsohle nun durchschritten sein", erklärte Felicitas Henze, Volkswirtin bei der Deutschen Bank, die Verbesserung in der Industrie. Die Stimmung im Dienstleistungsindikator könnte indes durch die hohen Öl- und Gaspreise und damit verbundene Inflationssorgen belastet worden sein.

Unternehmensseitig blieb die Meldungslage hierzulande ruhig, wodurch die heimischen Einzelwerte überwiegend den breiteren europäischen Branchentrends folgten. Besonders deutlich zogen die Bauwerte Porr und Strabag um jeweils bis zu drei Prozent an.

voestalpine erholten sich um 2,8 Prozent, auch sie profitierten von starken Sektorvorgaben nach positiven Impulsen aus China. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg plant die chinesische Führung, die Konjunktur mit stärkeren Finanzhilfen anzukurbeln. Damit will sie auf schwächere Wirtschaftsdaten im Juli reagieren.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/ROLAND SCHLAGER/ROLAND SCHLAGER

Über die Autoren

Logo
trend. Newsletter

Die wichtigsten Wirtschaftsthemen des Tages