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Der Eurozonen-Leitindex Euro-Stoxx-50 gewann am Mittag 0,32 Prozent auf 6.442,34 Punkte. In Frankfurt notierte der DAX um 0,22 Prozent fester bei 26.039,09 Zählern. Außerhalb des Euroraums war die Entwicklung uneinheitlich. Der Schweizer Leitindex SMI sank um 0,58 Prozent auf 14.284,80 Punkte, während der britische FTSE-100 nur wenig verändert tendierte.
Einen Lichtblick gab es von den Konjunkturdaten: Die Stimmung der Unternehmen der Eurozone verbesserte sich im August trotz des Iran-Kriegs überraschend den dritten Monat in Folge. Der Stimmungsindikator signalisiert zudem ein Wachstum der wirtschaftlichen Aktivität.
Stärkster Sektor waren die Rohstoffwerte. Impulse gab es hier aus China als bedeutendem Nachfrager. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg plant die chinesische Führung, die Konjunktur mit stärkeren Finanzhilfen anzukurbeln. Damit will man auf schwächere Wirtschaftsdaten reagieren.
Überraschende Neuigkeiten gab es im Bankensektor. Der Fusionspoker unter italienischen Banken geht in die nächste Runde. Die einstige Krisenbank Monte dei Paschi di Siena (MPS) will für 34 Milliarden Euro in eigenen Aktien gleich zwei andere Institute kaufen und ihre eigene Übernahme durch die Großbank Intesa Sanpaolo verhindern. Am Freitag legte MPS ein Gebot für die Bank BPM vor, die das Institut mit 25,3 Milliarden Euro bewertet. Zudem kündigte sie ein 8,7 Milliarden Euro schweres Gebot für die Banca Generali an, die mehrheitlich dem gleichnamigen italienischen Versicherer gehört. Die Kursveränderungen der betroffenen Aktien hielten sich in Grenzen. Am stärksten legten noch MPS mit einem Prozent zu.
Im ansonsten nachgebenden Pharmasektor zog ein kleinerer Wert die Aufmerksamkeit auf sich. Ein erhöhter Ausblick und Aktienrückkäufe trieben die Aktie von Bavarian Nordic um knapp neun Prozent nach oben. Jefferies-Experte Benjamin Jackson betonte, das zweite Quartal sei mit übertroffenen Umsatz- und Gewinnerwartungen gut verlaufen.