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Unterstützung lieferten die sinkenden Rohölnotierungen. Die Hoffnung auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran hat die Ölpreise am Montag auf den tiefsten Stand seit über zwei Wochen gedrückt. Allerdings bleiben die Aussichten auf eine rasche Einigung ungewiss.
US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag noch erklärt, Washington und Teheran hätten eine Absichtserklärung zur Wiedereröffnung der für den Öltransport wichtigen Straße von Hormuz "weitgehend ausgehandelt". Am Sonntag dämpfte er jedoch die Hoffnungen auf einen raschen Durchbruch. Er habe seine Unterhändler angewiesen, nichts zu überstürzen, erklärte Trump. Die US-Blockade iranischer Schiffe bleibe in vollem Umfang in Kraft, bis ein Vertrag unterzeichnet sei. US-Außenminister Marco Rubio schließt eine Vereinbarung zur Beendigung des Iran-Kriegs noch am Montag nicht aus - allerdings nur unter Berücksichtigung des Selbstverteidigungsrechts Israels.
Unter den heimischen Einzelwerten setzten AT&S ihren aktuellen Höhenflug fort und zogen um weitere 5,4 Prozent an. Klare Zugewinne gab es auch bei DO&CO zu beobachten - die Aktien des Caterers gewannen im Frühhandel 6,6 Prozent.
Bei den im ATX schwer gewichteten Bankaktien zeigten sich BAWAG um 1,3 Prozent fester. Erste Group stiegen um 1,7 Prozent und Raiffeisen legten gut zwei Prozent zu.
Schwächer tendierten unter den Indexschwergewichten OMV mit minus 0,6 Prozent. Ölwerte fanden sich europaweit angesichts der rückläufigen Rohölpreise auf den Verkaufslisten der Investoren.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/ROLAND SCHLAGER/ROLAND SCHLAGER