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"Die Finanzierungskosten der großen Technologieunternehmen steigen mit den Langfristrenditen, und damit rückt die Frage in den Vordergrund, ob die angekündigten Investitionsprogramme in diesem Zinsumfeld Bestand haben", erläuterten die Experten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW).
Im Hintergrund dieser Entwicklung standen wachsende Inflationssorgen. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran verschärfe die Lage von der Inflationsseite her, hieß es von der LBBW. Angesichts der angespannten Lage waren die Ölpreise jüngst wieder gestiegen.
Die Auswirkungen ließen sich in Südkorea gut ablesen. Die Halbleiter-Schwergewichte Samsung und SK Hynix zogen mit deutlichen Abgaben den Kospi um 5,8 Prozent nach unten. Vergleichsweise stark gaben auch japanische Aktien nach. Der Nikkei-225 sank um 3,2 Prozent auf 65.326,42 Punkte.
Nicht ganz so ausgeprägt war der Verkaufsdruck an den Börsen, die in den vergangenen Monaten weniger vom Halbleiterboom profitiert hatten. Der CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandbörsen sank zwar um drei Prozent, doch der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong hielt sich mit unveränderten Kursen recht gut.
Überschaubar waren die Abgaben in Australien. Der Leitindex S&P/ASX-200 verlor lediglich 0,2 Prozent auf 9.053,80 Punkte. Er profitierte damit von der geringen Abhängigkeit von Technologiewerten und seiner Rohstofflastigkeit.
SHANGHAI - CHINA: FOTO: APA/APA/AFP/HECTOR RETAMAL